Frauen in der Kommunalpolitik: Was wir vom Podiumsabend mitgenommen haben

Drei Bürgermeisterinnen aus dem Main-Kinzig-Kreis im Gespräch. Was sie zum Kandidieren gebracht hat, woran sie sich gewöhnen mussten und was sie anderen Frauen mitgeben.

Das Bürgerhaus war voll. PLATZHALTER (Anzahl) Frauen waren gekommen, dazu rund PLATZHALTER (Anzahl) Männer. Drei Bürgermeisterinnen auf dem Podium, eine Moderatorin, eineinhalb Stunden Gespräch und danach noch lange Diskussionen bei Brezeln und Wasser.

Wer auf dem Podium saß

PLATZHALTER (Name 1), seit PLATZHALTER (Jahr) Bürgermeisterin von PLATZHALTER (Gemeinde). PLATZHALTER (Name 2), seit PLATZHALTER (Jahr) im Amt in PLATZHALTER (Gemeinde). PLATZHALTER (Name 3), gerade erst seit PLATZHALTER (Monat) im Rathaus von PLATZHALTER (Gemeinde).

Drei verschiedene Wege, drei verschiedene Generationen, drei verschiedene Parteien. Das Spannende war: bei den wichtigen Punkten waren sie sich erstaunlich einig.

Drei Sätze, die hängen geblieben sind

Wir haben mitgeschrieben, was uns am stärksten getroffen hat:

„Ich hatte Angst vor der Verantwortung. Was mir geholfen hat: zu sehen, dass die Männer vor mir auch nicht allwissend waren.“

PLATZHALTER (Name)

„Es gibt diesen Moment, in dem man verstehen muss: niemand wird einen einladen. Man muss sich selbst einladen.“

PLATZHALTER (Name)

„Was ich nicht erwartet hatte, war die Einsamkeit. Im Rathaus ist man oft alleine mit Entscheidungen. Deshalb ist Netzwerk alles.“

PLATZHALTER (Name)

Die Themen, die immer wiederkamen

Drei Punkte sind den ganzen Abend zurückgekommen:

  • Vereinbarkeit: alle drei haben Familie. Alle drei sagen: ohne Partner, der mitzieht, wäre es nicht gegangen. Aber: es ist möglich.
  • Tonfall in Sitzungen: der ist rauer geworden, da waren sich alle einig. Soziale Medien spielen mit rein. Wer kandidiert, muss damit rechnen.
  • Sichtbarkeit von Frauen: in den Stadt- und Gemeindevertretungen im Main-Kinzig-Kreis sind Frauen weiter deutlich unterrepräsentiert. Genaue Zahlen liegen beim PLATZHALTER (Hessischer Städtetag oder Landesfrauenrat) vor.

Was wir als Bezirksverein daraus machen

Nach der Veranstaltung hat sich spontan eine kleine Gruppe gebildet, die sich für die Kommunalwahl PLATZHALTER (Jahr) genauer anschauen will, wie wir Frauen aus unseren Ortsvereinen unterstützen können, die kandidieren oder es überlegen. Ohne politische Schlagseite — wir sind als Verband neutral. Aber Mut machen können wir.

Wer mitarbeiten möchte, meldet sich gerne bei PLATZHALTER (Vorname Vorstand) per E-Mail an PLATZHALTER@landfrauen-schluechtern.de.

Danke

Danke an unsere drei Gäste auf dem Podium für die Offenheit. Danke an PLATZHALTER (Moderatorin) für die Moderation. Danke an PLATZHALTER (Kooperationspartner: Frauenbüro / VHS / o.ä.) für die Kooperation und an alle, die gekommen sind. Wir bleiben dran.


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